Robbert van Steijn
Robbert van Steijn studierte Klavier bei Håkon Austbø am Utrechter Conservatorium, wo er 1990 seinen Master in Music Performance machte. Er erweiterte sein Studium und nahm an Meisterkursen mit Rosalyn Tureck, Peter Feuchtwanger, William Cuthbertson und Claude Helffer teil. Als Pianist trat er, abgesehen von den Niederlanden, in Deutschland, Österreich, Belgien, Norwegen und in der Schweiz auf. 1994 ging er als Solorepetitor ans Anhaltische Theater nach Dessau.
Robbert studierte Orchesterleitung bei Jan Stulen, in England bei George Hurst, hospitierte bei Günter Wand in Bamberg, Hamburg und Amsterdam, und beendete sein Studium 1997 am Sweelinck Conservatorium Amsterdam, unter der Leitung von Roland Kieft und Kenneth Montgomery.
Von 1997 bis 2000 war er Dirigent an der Hoofdstad Operette Amsterdam und hatte 2002/2003 sowie 2008/2009 die musikalische Leitung der nationalen Musical-Tour-Produktionen für Stage Entertainment inne. Zehn Jahre lang war er als Assistent-Dirigent, musikalischer Leiter und Chorleiter bei der Nederlandse Reisopera tätig und assistierte an der Nationale Opera Amsterdam. 2011 übernahm er die Studienleitung bei den Bayreuther Festspielen. Zwischen 2012 und 2016 war er als Erster Kapellmeister der Staatskapelle Halle engagiert.
Seit September 2021 ist er Chefdirigent und Generalmusikdirektor des Leipziger Symphonieorchesters. Er leitet das Orchester in zahlreichen Konzerten mit unterschiedlichem Repertoire, von Sinfoniekonzerten bis zu Oper-und Operettenkonzerten und Konzerten mit Filmmusik. Unter seiner Leitung gestaltete das Orchester mehrere Uraufführungen und machte Aufnahmen für CD und Film.
Als Komponist und Arrangeur wurde Robbert von den Komponisten Tristan Keuris, Theo Verbey und Eduard de Boer, als auch von Willem Jeths in seiner Arbeit begleitet. Er arrangierte Werke für die Nederlandse Reisopera, die Staatskapelle Halle, das Leipziger Symphonieorchester, diverse Operettenbühnen in der Schweiz, und für eigenen Produktionen.
