Francesco Cagnasso

Francesco Cagnasso, ist seit Januar 2024 Assistent beim Luzerner Sinfonieorchester von Maestro Michael Sanderling. Zudem hat er die gleiche Position seit der Spielzeit 2022/23 bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, bei deren Chefdirigent Micheal Francis, inne. 2021–2023 war er Stipendiat beim Forum dirigieren (Deutsches Dirigenten Forum) und 2022 Finalist beim Kritischen Orchester Berlin.

Er ist eingeladen bei der Malko Competition For Young Conductors 2024 in Copenhagen teilzunehmen und wird in diesem Rahmen das Danish National Symphony Orchestra dirigieren.

Der in der italienischen Schweiz geborene Dirigent, schloss 2021 erfolgreiche seinen Bachelor in Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Ulrich Windfuhr ab. Seither lebt er in Zürich, wo er seit 2021 in der renommierten Klasse von Prof. Johannes Schlaefli und Prof. Christoph Mathias Mueller im Master Orchesterleitung an der Zürcher Hochschule der Künste studiert.

Francesco Cagnasso hat an zahlreichen Meisterkursen teilgenommen und konnte so wertvolle Impulse von namenhaften Dirigenten erhalten, wie Daniele Gatti, Tomas Netopil, Johannes Schlaefli, Nicolás Pasquet, Pavel Baleff und Ole Kristian Ruud.

Er assistierte Dirigenten wie François Xavier Roth mit dem Gürzenich Orchester Köln (2022 – Momentum: our future, now), Kent Nagano mit dem Sinfonieorchester des HfMT und für die Spielzeit 2016/17 Nicolas Fink und Philippe Savoy mit dem Schweizer Jugendchor.

Opernerfahrungen erhielt Francesco Cagnasso auf verschiedenen Bühnen und durch Produktionen, wie z. B. zwei Kammeropern von Leoš Janáček: «Zweimal Alexander» und «Messertränen» im Jahr 2022. Darauffolgend leitete er die Operette «Im weissen Rössl» an der Fricktaler Bühne (Basel). Zudem dirigierte er Vorstellungen von «Der Zigeunerbaron» 2023 und «Die Herzogin von Chicago» 2024 am Stadttheater Sursee (CH).

Im Laufe seiner Karriere sammelte er Erfahrungen mit verschiedenen Orchestern Europas: U. a. dem Luzerner Sinfonieorchester, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Orchestra della Svizzera Italiana, der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin, den Symphonikern Hamburg, dem Göttinger Sinfonieorchester, der Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, dem Hradec Králové Symphony Orchestra (CZ), dem Thessaloniki State Symphony Orchestra (GR), dem Bohuslav Martinů Philharmonic Orchestra Zlin (CZ), der Philharmonie Baden-Baden, dem Philharmonischen Orchester Regensburg sowie dem Rousse Philharmonic Orchestra (BG).

© Uli Nusko